Aktuelles

07. November 2017, Elsterwerda

 

Die „Stadtmäuse“ in Elsterwerda werden zu

kleinen Klimaschützern ausgebildet  

 

Besonders kleine Zuhörer erwartete das Energieteam bestehend aus dem Klimaschutzmanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück und einer Mitarbeiterin von Biomasse Schraden e.V. am 7.11.2017 in Elsterwerda. Die kleinen „Stadtmäuse“ im Vorschulalter waren besonders gespannt auf die Erlebnisse, die Peter mit dem Stromfresserchen sammelt. In den Bann gezogen von der Geschichte klatschten und riefen sie während der Vorführung eifrig mit. Die zwei gebildeten Teams, zum einem das „Wärmeteam“ und zum anderen das „Stromteam“ lernten sehr schnell beim Rundgang in der Einrichtung in ihrer jeweiligen Disziplin dazu. Daneben erfuhren sie außerdem wie man mithilfe von Strahlregleraufsätzen Wasser sparen kann, indem Luft dem Wasser beigemischt wird. Bei dem abschließenden gemeinsamen Wissensaustausch ging es hoch her, jeder wollte von seinen Erfahrungen berichten. Nachdem die Urkunden mit Namen versehen und mit Stempel beglaubigt wurden, verabschiedete sich das Team winkend von dem jungen Publikum.

 

02. November 2017, Großthiemig

 

Energiefressern auf der Spur in der Kita „Sonnenschein“ in Großthiemig

 

Ebenfalls in den Genuss des Umweltbildungsprogramms zum Thema Energie einsparen im Haushalt, kamen die Ferienkinder der Kita „Sonnenschein“ in Großthiemig am 2.11.2017. Gespannt verfolgten sie die Erlebnisse von Peter bei einem Besuch seiner Oma. Das nachfolgende Quiz zu beantworten war ein Kinderspiel. Die Frage, welche Geräte Strom verbrauchen war noch einfach zu klären. Wo der Strom produziert wird und wie er in unser Kinderzimmer kommt, war da schon weitaus schwieriger zu beantworten. Die Kinder lernten welche Energieträger es gibt und was der Unterschied zwischen den fossilen und erneuerbaren ist. Der schöne, alte Holzofen der Einrichtung bot sich als tolles Anschauungsobjekt an. Das Thema Wärme, sowie das richtige Lüften von Räumen, war dadurch und in Anbetracht des heranrückenden Winters zentrales Thema der Veranstaltung. Am Ende wartete natürlich wieder die verdiente Urkunde auf die Kinder.

 

01. November 2017, Merzdorf

 

„Peter und das Stromfresserchen“ in der Kita „Kinderland“ in Merzdorf

 

Mitten in der Ferienzeit, am 1.11.2017, bekamen auch die Grundschüler der Kita in Merzdorf ranghohen Besuch von Peter, seiner Oma und dem Energiesheriff. Nach einem kurzen Kinoerlebnis, in welcher das verfilmte Puppenspiel mit einem Beamer an die Wand projiziert wurde, konnten die Kinder selbst aktiv werden. Sie entdeckten die Geräte des Energiekoffers und lernten wie kinderleicht es ist, Strom und Wärme in den eigenen vier Wänden zu sparen. Energiesparlampen, aber auch komplexere Geräte wie eine digitale Wochenzeitschaltuhr wurden eifrig ausprobiert. Beim gemeinsamen Nachdenken fielen allen Kindern geniale Energiespartricks ein und so können sie sich nun zu Recht „Kleine Klimaschützer“ nennen.

 

 

 

26. Oktober 2017, Hirschfeld

 

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung unserer energiegeladenen Umweltbildungsaktion „Mit Puppen und Kisten der Energie auf der Spur“

 

Ein spannender Vormittag erwartete am 26.Oktober 2017 die Kinder des Horts „Rappelkiste“ der Grundschule in Hirschfeld. 12 Ferienkinder und das Team von Biomasse Schraden e.V. suchten eifrig nach Stromfressern und Energieverschwendern in der Hirschfelder Einrichtung. Anhand einer breiten Palette modernster Elektronik, welche sich im mysteriösen Energiekoffer verbarg, konnten auf eindrucksvolle Weise Tipps und Tricks zur Energieeinsparung im Haushalt vermittelt werden. So konnte mittels Infrarotgerät Temperaturlecks und Kältebrücken des Gebäudes aufgedeckt werden. Erneuerbare Energien wie Biomasse konnten mithilfe eines mitgebrachten kleinen Holzheizwerks kinderleicht nähergebracht werden. Die gesammelten Stöckchen der Grundschulkinder waren durch das vorangegangene nasskalte Wetter etwas feucht und brannten nicht so schön. Auf diesem Wege erfuhren sie zeitgleich etwas darüber, wie Holz idealerweise für einen Ofen beschaffen sein muss. Zum Schluss nahmen die kleinen Energiehelfer stolz ihre Urkunden in Empfang.

 

 

30.September 2017, Ruhland

 

Regionaltreffen des NABU Regionalverbandes Senftenberg e.V.

 

Unter dem Motto „Junge Menschen für die Natur zu begeistern“ lud der Regionalverband Senftenberg e.V. im Rahmen eines Regionaltreffens am 30.09.2017 zum Familienfest in Ruhland ein.

 

Mit Ponyreiten, einer Aufführung der Kinder der Musikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und vieles mehr, war das Rahmenprogramm ganz auf die jüngeren Besucher eingestellt. Darüber hinaus gab es eine informative Exkursion zur Baum- und Kräuterbestimmung.

 

Biomasse Schraden e.V. kam der Einladung, sich mit einem Stand zu präsentieren sehr gerne nach. Mit basteln, spielen und entdecken konnten die jungen Besucher die Wahrnehmung von Holz als modernen Energieträger erleben und auf anschaulicher Weise das Verständnis für die biologischen zusammenhänge von Wachstum und Verbrauch erleben. Die großen Besucher wurden über das Potential von Holz als Agrarprodukt und über die Ziele der Innovationsgruppe "AUFWERTEN" informiert.

 

5. September 2017 Großthiemig

 

Übergabe des verfilmten Puppentheaters „Peter und das Stromfresserchen“ an die Kreisfahrbibliothek im Landkreis Elbe-Elster

 

Die im Rahmen des Energiebildungsprojektes „Energieeffizienz durch Medienkompetenz – Energiebildung auf neuen Wegen für Jung und Alt“ entstandene DVD eines Puppentheaters von Karin Heym konnte am 5.September durch Susann Skalda, der Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Biomasse Schraden e.V., an die Leiterin der Kreisfahrbibliothek Frau Marion Ballnat übergeben werden. Ab sofort steht diese DVD Kindern im Vor- und Grundschulalter in diesem Bus zur Ausleihe zur Verfügung. Anhand einer lustigen Geschichte erfahren die kleinen aber auch großen Zuhörer ganz nebenbei, dass sie selbst aktiv etwas zur Energieeinsparung und damit zum Klimaschutz beitragen können.

 

 

11. August 2017 Peickwitz / Senftenberg

 

Ein spannender Ferientag beim

Landwirtschaftsbetrieb Domin in Peickwitz 

 

15 Jungen und Mädchen von verschiedenen Grundschulen der Stadt Senftenberg haben im Rahmen des Senftenberger Agenda-Diploms 2017 das Angebot „Strom und Wärme vom Bauernhof“ genutzt und ein paar informative Stunden beim Landwirt Thomas Domin verbracht. Dabei unterstützt wurden er von Biomasse Schraden e.V..

 

Das Senftenberger Agenda-Diplom wird im siebten Jahr durchgeführt und es beinhaltet viele spannende Aktionen und Veranstaltungen, die die Langeweile in den Ferien vertreiben soll. Mittels Stempelkarte werden von den Teilnehmer/-innen Stempel von den einzelnen Akteuren gesammelt und bei mindestens vier Stempel dürfen die Kinder im Herbst zur Diplomverleihung der Stadt Senftenberg.

 

Mit einer kurzen Einführung zum Landwirtschaftsbetrieb und zu den Themen Agroforst bzw. Kurzumtriebsplantage startete um 10.00 Uhr der Ferientag. Mit Hilfe des Biomassekoffers, einem Quiz, kurzen Videofilmen, Kremserfahrt und dem Film „Peter und das Stromfresserchen“ wurde erklärt, wo Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien herkommen bzw. wie man auch Energie sparen kann. Nach einer kleinen Stärkung mit Wiener aus der eigenen Produktion, gab als es eine Führung zu den Tieren auf dem Ho und es konnte Pappel-Mikado gespielt werden. 

 

Ein paar spannende und aufregende Stunden gingen schnell zu Ende. Der Wissensdurst der Kinder konnte mit vielen Informationen gestillt werden und die Begeisterung war zur Freude der Veranstalter groß.

 

10.-11. Juni 2017 Peickwitz / Senftenberg

 

16. Hoffest beim Landwirtsbetrieb Domin

Projekt "AUFWERTEN" präsentierte sich

 

Bei schönstem Sommerwetter folgten am 10. & 11. Juni 2017 wieder zahlreiche Gäste der Einladung von Familie Domin nach Peickwitz, um sich in jeder Hinsicht verwöhnen zu lassen. Dazu zählte die musikalische Umrahmung durch das Schalmeinorchester Tettau/Frauendorf e.V. und die Grünewalder Hausmusikanten, die Kutschfahrten, die Rundgänge im Stall, das Traktorprobefahren, Verkaufsstände sowie die vielen hofeigenen Köstlichkeiten.

 

Der Verein Biomasse Schraden e.V. präsentierte das Projekt „AUFWERTEN“ und die eigene Vereinsarbeit. Zahlreiche interessierte Gäste wissen nun, was es mit den bereits angelegten Agroforststreifen beim Landwirt Domin auf sich hat. Dank des von der BTU Cottbus-Senftenberg gebauten Modells, den Quizfragebögen für Kinder und Erwachsene und auch mit Hilfe des Erklärfilmes war es recht einfach, die Besucher/-innen am Stand von den positiven Effekten von Agroforst zu überzeugen. Viele nutzen im Anschluss die Gelegenheit, um sich selbst ein Bild von den Agroforstsystemen und dem darin integrierten Hühnerstall zu machen. Weiterhin präsentiert wurde auch der Anbau-Mähhacker MH 130, der zur Energieholzernte genutzt wird.

Das Fest begeisterte wieder einmal Klein und Groß und die Zeit verging viel zu schnell.

25.-28. Mai 2017 Paaren im Glien (Havelland)

 

Innovationsgruppe AUFWERTEN präsentiert sich bei der größten Agrarschau Brandenburgs

 

Als einer von 700 Ausstellern präsentierte sich die Innovationsgruppe AUFWERTEN mit einem eigenen Messestand bei der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung BraLa im havelländischen Paaren/Glien. Banner, Prospekte, Stecklinge, Erklärfilm zu Agroforstsysteme, ein Video zur Erntemaschine Anbaumähhacker MH 130, ein Modell, ein Quiz und vorallem eine individuelle Beratung durch die Mitglieder der Innovationsgruppe sollten das Thema Agroforstwirtschaft den Besuchern näher bringen. Weiterhin wurde auch getestet, wie die Besucher auf einen Entwurf eines neuen Labels zur Agroforst-Gans reagieren und wie deren Meinung diesbezüglich ist. Ein großes Dankeschön für die Vorbereitung und Betreuung des Messestandes geht an Landwirt Thomas Domin, Biomasse Schraden e.V. und der BTU Cottbus-Senftenberg.

22.-23. März 2017 Massen Niederlausitz (Amt Kleine Elster)

 

Regionale Wertschöpfung vor Ort

 

Erste Agroforststreifen im Landkreis Elbe-Elster (Süd-Brandenburg) etabliert

 

Bäume auf Ackerflächen zu pflanzen ist mit den allumfassenden Regelungen für die Landwirtschaft derzeit kaum umsetzbar. „Was früher gang und gäbe gewesen sei, gelte jetzt als eine Neuentdeckung“ so Projektleiter Dr. Christian Böhm. Nach Möglichkeit sollten Praxisbeispiele geschaffen werden, die zeigen, dass solch eine Anlage von Agroforststreifen viele positive Effekte mit sich bringt.

 

So konnte im Rahmen der Projektarbeit von AUFWERTEN im Modellgebiet ein Landwirtschaftsbetrieb gefunden werden, der die erste Anlage von Agroforststreifen im März 2017 umgesetzt hat. Nach gemeinsamer Vorplanung durch die BTU Cottbus-Senftenberg und Biomasse Schraden e.V. sind auf den Flächen der Agro Vermögensverwaltung GmbH Massen drei Streifen je 5 Reihen und ein weiterer Streifen mit 3 Reihen mit insgesamt 15.000 Pappelstecklingen der Sorten Max 4 und Hybride 275 in den Boden gebracht worden. Die Streifen variieren von 225 – 420 m und nehmen dabei ca. 1,7 ha der mit Getreide bewirtschafteten Gesamtfläche ein.

 

Dabei ist der Landwirtschaftsbetrieb finanziell in Vorleistung gegangen und freut sich bereits 4 Wochen später auf das Austreiben der sichtbaren Triebe. Das Unternehmen unterstützt das Projekt „nach besten Wissen und Möglichkeiten und sieht den Erfolg noch ein bisschen mit Skepsis“ so die Geschäftsführerin Karina Kositzke. Die Verwertung der Pappelernte ist im Biomasseheizwerk des Amtes Kleine Elster geplant, dass sich ca. 1 km und somit in der Nähe befindet.

 

Presseartikel hier

25.-26.01.2017 Berlin

 

"AUFWERTEN" bei der 82. Internationalen Grünen Woche

 

Dank des Praxispartners Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin war es möglich, das Projekt „AUFWERTEN“ am 25. & 26. Januar 2017 im Rahmen der Grünen Woche als Aussteller präsentieren zu können. Diese Messe ist einzigartig als internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Insgesamt 1500 Aussteller zeigen ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse und vermarkten Produkte aus aller Welt.

 

Das Interesse an unserem Stand war sehr hoch und zahlreiche Gäste informierten sich zu Agroforstsystemen. Auch der brandenburgische Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft nutze diese Gelegenheit.

Durch den Messeauftritt konnten viele Informationslücken geschlossen und die Besucher von der Anlage von Agroforststreifen überzeugt werden. Auch die Idee, eine Baumaktie „ins Leben zu rufen“, wurde von den Gästen nicht abgelehnt.

 

05.01.2017 Wasserschloss Großkmehlen / Tettau

 

Studenten der TU Dresden im Austausch mit Biomasse Schraden e.V. zu Agroforstsystemen

 

Am 05. Januar 2017 gab es nach einer Einführung durch Susann Skalda (Geschäftsführerin) einen sehr interessanten Austausch u.a. zu den Themen Agroforstsysteme (AFS), Kurzumtriebsplantagen (KUP), neue Heiztechniken (Besichtigung KUP Tettau und der Holzhackschnitzelheizanlage Wasserschloss Großkmehlen) sowie ökonomischen Aspekte mit StudentInnen des Moduls Tropenmaster der Technischen Universität Dresden deren Herkunftsländer Nepal, Ghana, Äthiopien, Myanmar und Paraguay sind. In Äthiopien v.a. im Hochland gibt es hochentwickelte Agroforstsysteme, welche über Jahrhunderte hinweg entwickelt und optimiert wurden. Allerdings ändern sich auch dort die Rahmenbedingungen und AFS sind im Umbruch. Die anderen o.g. Länder haben aufgrund der breiten Definition von Agroforst (Bäume in der Landschaft) große Anteile an AFS, wobei diese oftmals aus der Auflichtung von Wald stammen weniger bzw. nicht aus aktiver Anpflanzung von Bäumen in ausgeräumten Landschaften.

 

Die Innovationsgruppe „AUFWERTEN“ beschäftigt sich im Rahmen der Projektarbeit u.a. mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zur Anlage von Agroforstsystemen in Deutschland. Eine bereits von der Gruppe erstellte Definition zu AFS soll die Möglichkeit der Anlage vereinfachen und auch das System in Deutschland etablieren.

 

Eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit ist dabei sehr wichtig und so konnte z.B. durch das Projekt auch ein Erklärvideo zu Agroforst erstellt werden.

 

07.12.16 Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik LOUISE

 

Puppentheater "Peter und das Stromfresserchen" verfilmt - Förderinitiative des Landkreises Elbe-Elster "Land(auf)Schwung macht es möglich

 

In einem gemeinsamen Projekt von Biomasse Schraden e.V. und der Stadt Uebigau-Wahrenbrück wird das erfolgreiche Puppentheater "Peter und das Stromfresserchen" - gespielt von der Puppenbühne Regenbogen mobil Frankena - dauerhaft für die regionale und überregionale Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt.

 

Dazu wurde das Puppenspiel am 07. Dezember 2016 durch ein professionelles Medienunternehmen gefilmt und wird in den kommenden Wochen als kompletter Film produziert.

 

Kinder der Kitas „Eichenhörnchen“ Uebigau, „Sonnenschein“ Wahrenbrück, „Zwergenland“ Wildgrube und vom Hort Grundschule Uebigau nahmen an der Aufführung und den Dreharbeiten teil. Die Kinder erlebten, wie und mit welchen technischen Mitteln ein Film gedreht wird und wie dieser entsteht. Die seitens des Filmteams gemachten Interviews einiger Kinder zu dem Puppentheater und allgemein zu dem Thema Energie werden im Abspann zu sehen sein.

 

Ein aufregender, unvergesslicher Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende und es bleibt nur noch ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden zu richten.

 

Der Film kann nach Fertigstellung und Vervielfältigung ab Frühjahr 2017 unkompliziert genutzt werden. Dabei sollen vorhandene Netzwerke wie z.B. „Haus der Kleinen Forscher“, Klimaschutzmanager Deutschlands, Regionen die im Rahmen von Land(auf)Schwung aktiv sind und weitere Akteure kontaktiert und genutzt werden.

 

Die Dreharbeiten und der Film sind nur ein Baustein des Gesamtprojektes „Energieeffizienz durch Medienkompetenz – Energiebildung auf neuen Wegen für Jung und Alt!“. Weitere Projektbausteine sind vielfältig bestückte Energiekoffer und die Durchführung von pilothaften Projekttagen in Schulen des Landkreises Elbe-Elster. Somit wird Ende 2017 wird Dank der finanziellen Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster ein neuartiges und vielfältiges Bildungsangebot stehen.

 

30.11. - 01.12.16 Kaierkrone Brieske (Senftenberg)

 

5. Forum Agroforstsysteme "Bäume in der Land(wirt)schaft - von der Theorie in die Praxis"
 

Welche Umweltwirkungen haben Bäume in der Agrarlandschaft? Wie können sie gewinnbringend genutzt werden und welchen Einfluss haben sie auf die Ackerkulturen? Wie können Agroforstsysteme sinnvoll in die landwirtschaftliche Praxis integriert werden und welchen Beitrag leistet diese Form der Landnutzung zum Klimaschutz? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des 5. Forums Agroforstsysteme.

Veranstaltet wurde das Forum durch die Innovationsgruppe AUFWERTEN und durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg. Unter der Schirmherrschaft der Stadt Senftenberg und dank finanzieller Unterstützung des MLUL, der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, der Deutschen Kreditbank (DKB), Cebra e.V. und der Saaten-Union GmbH hörten 170 Teilnehmer verschiedenster Institutionen, Betriebe und Privatpersonen den zahlreichen interessanten Kurzvorträgen zu und diskutierten fleißig mit. Hervorragend wurden die offenen Diskussionsfenster angenommen, bei denen das Publikum die Möglichkeit hatte,  Fragen zu ökonomischen, ökologischen, landschaftsgestalterischen, bewirtschaftungstechnischen und wertschöpfungsorientierten Aspekten zu klären.

Trotz Regen und Kälte war die Teilnehmerzahl an der Exkursion sehr groß. Besonders interessant und praxisrelevant stellte sich auch für die Teilnehmer die Exkursion zum Landwirtschaftsbetrieb Domin nach Peickwitz heraus, da vor Ort verschiedene Agroforstflächen besichtigt werden konnten. Neben betriebsrelevanten Fragen standen auch Wertschöpfungsoptionen und die Vermarktung von Agroforstprodukten im Vordergrund.

Eine umfangreich informierende Veranstaltung ging sehr schnell zu Ende. Das Interesse und der Informationsbedarf am Thema ist groß. Durch den Erfolg des Forums in der Lausitz ist dessen Fortsetzung geplant.

Die Beiträge und das Erklärvideo „So funktioniert Agroforst“ haben wir unter www.agroforst-info.de für Sie zum Nachlesen bzw. Anschauen bereitgestellt. Auch allgemeine Informationen zum BMBF-Projekt „AUFWERTEN“, das unter Federführung der BTU Cottbus-Senftenberg Wissenschaft und Praxis vereint, sind hier zu finden.

 

28.11.16 Berlin

 

Wettbewerb "Klimaaktive Kommunen 2016" - Preisträger Stadt Uebigau-Wahrenbrück

 

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2016“. Die Auszeichnung wurde für den Erhalt und die Weiterentwicklung der ehemaligen Brikettfabrik „Louise“ als außerschulischer Lernort für Klimaschutz und Energie vergeben, was nur gemeinsam mit weiteren Akteuren möglich war und ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region werden aktuelle und historische Themen rund um Klima, Energie und Ressourcen erfolgreich Menschen aus allen Generationen vermittelt. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutschen Städte- und Gemeindebund.   Der bedeutendste und höchstdotierteste Preis im kommunalen Klimaschutz wurde am 28.11.2016 in Berlin durch das Bundesumweltministerium an die Stadt übergeben.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 99 Beiträge in drei unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück hat sich mit dem Projekt „Kooperationsprojekt: Brikettfabrik ‚Louise‘ als außerschulischer Lernort“ in der Kategorie „Kommunale Klimaprojekte durch Kooperation“ beworben. In dieser Kategorie gab es 44 Bewerber, aus denen drei Gewinner ausgewählt wurden. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Fotos von der Veranstaltung und vom ausgezeichneten Projekt unter: www.klimaschutz.de/wettbewerb2016.

 

Der Verein Biomasse Schraden e.V. kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich mit der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Dazu gehören die Unterstützung der Aktivitäten im Bereich Bildung des Vereins Schülerakademie Elbe-Elster e.V., das Initiieren und Umsetzen des Puppenspiels "Peter & das Stromfresserchen", Klimaprojekte uvm.

24.11.2017 Peickwitz

 

Praxi-Team-Tag "AUFWERTEN" - Pflanzung Domin`s Wertholz- und "Fruchtstreifen"

 

Um die Produktpalette des Landwirtschaftsbetriebes noch zu erweitern, kam innerhalb des Teams AUFWERTEN die Idee, auf einen Wertholz- und „Fruchtstreifen“ anzulegen. Nach intensiver Vorplanung durch Biomasse Schraden e.V., BTU Cottbus-Senftenberg und dem Landwirtschaftsbetrieb Domin konnten am 24. November 2016 ca. 250 Bäume und Sträucher wie Kirsche, Felsenbirne, Kirschpflaume, Walnuss, Pappel, Schwarzdorn und Kornelkirsche durch das Team AUFWERTEN gepflanzt werden. Bis eine Nutzung des Wertholzes möglich ist, dauert es mehrere Jahrzehnte. Bereits in den nächsten Jahren können aber die Früchte geerntet und auf dem Hof frisch verkauft bzw. zu regionalen Köstlichkeiten in einer regionalen Hofmosterei weiterverarbeitet werden.  

 

Dieser Versuch wird wissenschaftlich begleitet und alle sind schon gespannt, wann es die ersten Früchte zum Kosten gibt.

27.-29.09.16 Senftenberg

 

10. Innovationsgruppentreffen - Mit "Design Thinking" zur Innovation

 

Vom 27. bis 29. September trafen sich erneut die Mitglieder Innovationsgruppe AUFWERTEN, um sich über den Fortschritt der Projektarbeit aus zu tauschen. Gastgeber des bereits 10. Innovationsgruppentreffens war diesmal das Umweltbildungszentrum des NABU-Regionalverbandes Senftenberg. Ein zentrales Thema stellte diesmal das Format des Innovationskonzeptes dar. Unter Anleitung von Georg Nawroth vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation sammelten die am AUFWERTEN-Projekt Beteiligten Ideen zu geeigneten Formaten, um das Innovationskonzept zielgruppenorientiert an den Mann bringen zu können. Vorgegangen wurde dabei nach der Methode des Design Thinkings. Die Frage wie Agroforstwirtschaft als Landnutzungsinnovation auch nach Ende des Projektes AUFWERTEN in die praktische Umsetzung gelangen kann, spielt bei der Erstellung des Innovationskonzeptes eine zentrale Rolle.

Am 29. September war dann der Fachbeirat der Innovationsgruppe AUFWERTEN zu Gast. Auch an diesem Tag standen die Arbeiten zum Innovationskonzept im Mittelpunkt. Weitere Themen, die zusammen mit den Vertretern des Fachbeirates diskutiert wurden, waren konkrete Fragen zu einzelnen Forschungsaspekten sowie zielführende Kommunikationspraktiken für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Text: Christian Böhm (BTU Cottbus-Senftenberg)

18.-21.05.16 / 30.06.02.07.16 / 21.-23.07.15 Potsdam

 

Weiterbildung "Professional Track Sommer 2016 - Design Thinking"

 

Der Professional Track richtet sich an Innovationstreiber und Entscheider in Unternehmen, die nach kreativen Lösungen für die komplexen Aufgaben ihrer täglichen Arbeit suchen. Konkretes Lernziel für die Teilnehmer ist die methodischen und konzeptionellen Anwendungssicherheit von wichtigen Design Thinking Prinzipien. Dadurch werden sie den integrativen und ganzheitlichen Einfluss von Design Thinking auf die wichtigsten Managementbereiche entdecken. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Juli 2016 Newsletter Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement

 

Interview: 4 Fragen an ... Susann Skalda vom Biomasse Schraden e.V.

 

"Frau Skalda, sie sind Geschäftsführerin des Biomasse Schraden e.V., der vor kurzem sein 10jähriges Jubiläum feiern konnte. Wie sehr hat sich der Umgang mit dem Thema Energieholz in dieser Zeit verändert?

 

Das Thema Energieholz hat in verschiedenen Regionen eine sehr unterschiedliche Bedeutung. Wir sind vorrangig im Süden Brandenburgs tätig. Hier ist die Nutzung von Holz zur unabhängigen, regionalen Wärme- bzw. Stromversorgung bisher fast „nur“ in Form von Scheitholzkesseln in Privathaushalten üblich.

Kommunen und Unternehmen nutzen diese Möglichkeit bislang kaum. Dies hat vielfältige Ursachen, nicht zuletzt viele politische kurzfristige Entscheidungen und das Auf und Ab der Preise für fossile Energieträger.

Die Entwicklung des Agrarholzanbaus in Südbrandenburg sowie der Aufbau des regionalen Netzwerkes vom Anbau bis zur Verwertung ist in erster Linie den zahlreichen Forschungsprojekten zu verdanken.
Eine positive Tendenz im kommunalen sowie unternehmerischen Bereich ist vorhanden, auch wenn diese „nur“ langsam und stetig ist. Unser Netzwerk mit aktiven Akteuren wächst und festigt sich.  Ein umfangreiches Know how ist vorhanden, aber bei den Menschen vor Ort ist das Thema trotz jahrelanger Öffentlichkeitsarbeit noch nicht in den Köpfen verankert.

Deshalb engagieren wir uns seit vier Jahren im Bereich erneuerbare Energien für Kinderbildung. Aus der Erfahrung heraus müssen wir stärker agieren und bei den Kleinsten anfangen, was wir u.a. mit Hilfe unseres Biomassebildungskoffers tun.
Ich bin der Meinung, dass der Anbau und die vielfältige Verwertung von Agrarholz in Form von  Agroforstsystemen oder Kurzumtriebsplantagen ein großes Potential für den ländlichen sowie den benachbarten städtischen Raum bereithält, welches es weiterzuentwickeln gilt.

Sie sind Praxispartnerin in der Innovationsgruppe AUFWERTEN. Was ist Ihre Rolle im Verbund?

In diesem Verbund sehe ich mich als (Ver-)Mittler zwischen Wissenschaft und Praxis.

Oberste Priorität hat das Thema regionale Wertschöpfung. Das Netzwerk soll erweitert sowie vielfältige Produkte aus Agroforstwirtschaft sollen entwickelt werden.

Weiterhin führen wir eine Analyse und Beurteilung regionaler und überregionaler Vermarktungschancen von Produkten aus Agroforstwirtschaft durch um anschließend eine kommunale Marketingstrategie zu erarbeiten. Insgesamt kann man sagen, ich bin der „Macher“ vor Ort. Wir als Verein finden geeignete Mitstreiter und Experten, machen Öffentlichkeitsarbeit und leisten Überzeugungsarbeit. Eine noch aufzubauende regionale Agroforst-Informationsplattform wird angestrebt.

Sie haben bereits in Vorgängermaßnahmen zum Thema Agrarholz als Praxispartnerin teilgenommen. Im Rückblick betrachtet:  Rückt die Wissenschaft immer näher an die Praxis – oder ist es umgekehrt?

Die Praxis ist in ihrem Denken und Handeln meist der Wissenschaft einen Schritt voraus, wird aber durch politische Unstetigkeiten und bürokratische Hürden ausgebremst. Viele gut durchdachte Projekte werden dadurch „zerstört“ und Vorreiter gehen verloren. Durch die wissenschaftliche Begleitung ist es möglich, die Arbeit der Praxispartner vor Ort zu unterstützen bzw. zu ermöglichen und mit neuen Erkenntnissen und Technologien zu bereichern. Momentan sind die Projekte meist Projekte der Wissenschaft mit Praxispartner. In Zukunft wäre es wünschenswert, wenn es Projekte von Praxispartner mit der Wissenschaft geben würde. Dies scheitert aber meist am fehlenden Personal und Mangel an finanziellen Mitteln.

Wieviel Agrarholz in der Landschaft würden Sie sich eigentlich wünschen? Und was ist realistisch im Rahmen von AUFWERTEN zu schaffen?

Eine starke zunehmende Etablierung an Agrarholz in der Landschaft wäre sehr wünschenswert, jedoch sollte man Agrarholz nur da anbauen, wo es im Sinne einer Stärkung der regionalen Wertschöpfung sichere und lukrative Abnehmerstrukturen für den Anbauer gibt.

Uns ist es wichtig, im Rahmen der Projektlaufzeit und darüber hinaus das Thema Agrarforstsysteme breiter bekannt zu machen und als Zukunftsthema in den Köpfen zu verankern. Ein funktionierendes Netzwerk und vorzeigbare bis zum Ende und langfristig durchdachte Projekte vor Ort leisten dabei die beste Überzeugungsarbeit. "

Da die momentanen gesetzlichen Rahmenbedingungen die Umsetzung von Praxisprojekten verkomplizieren oder häufig sogar unmöglich machen, wünsche ich mir eine Vereinfachung dieser und vor allem eine Verstetigung der politischen Rahmenbedingungen, die ein langfristiges Denken und Handeln befürworten würden.  

6. Juli 2016 Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik LOUISE

 

7. Energiefachtagung "Klimaschutz in Bildungseinrichtungen ist Chefsache"

Warum und wie Klimaschutz in Bildungseinrichtungen zum „kleinen 1x1“ der kommunalen Chefetagen gehören sollte, standen im Mittelpunkt des „Dialogtreffen für kommunale Entscheiderinnen und Entscheider“. Projektberichte von Entscheidungsträgern und Projektverantwortlichen veranschaulichten, welche Wege man beschreiten kann. Ergänzend wurden die aktuellen Förderangebote der Kommunalrichtlinie vorgestellt, die für Bildungseinrichtungen relevant sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle:

Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH

3. Juli 2016 Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik LOUISE

 

7. Erneuerbare-Energien-Messe Elbe-Elster

 

Am 3. Juli 2016 veranstaltete die Stadt Uebigau-Wahrenbrück die 7. Erneuerbare-Energien-Messe Elbe-Elster und den traditionellen Dampftag auf dem Gelände des Transfer- und Transformationszentrums Brikettfabrik LOUISE. Zahlreiche Aussteller rund um das Thema und Attraktionen für Jung und Alt waren an diesem Tag in der ehemaligen Brikettfabrik zu finden. Das Motto lautete: „Energiegeladene LOUISE : Dampf erleben – E-Mobil testen – Erneuerbar sanieren“. Präsentiert wurde vom Team Biomasse Schraden e.V. auch der neue Anbau-Mähhacker, der am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. in Zusammenarbeit mit der Kluge GmbH entwickelt wurde und der gerade auch für die Beerntung kleinflächiger Energieholzflächen, wie sie für Agroforstsysteme typisch sind, geeignet ist.  

 

11. Juni 2016 Peickwitz

 

15. Hoffest beim Landwirtschaftsbetrieb Domin

 

Am 11. Und 12. Juni lud Familie Domin im Rahmen der Brandenburger Landpartie zum 15. Hoffest ein. Dieser Einladung folgten etwa 1500 Besucher, die mit hofeigenen Produkten verköstigt wurden und denen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Festzeltes ein umfangreiches und kurzweiliges Programm geboten wurde.

 

Die Ausstellung und Vorführung von historischer wie moderner Landtechnik gewährte zudem einen Einblick in vergangene und innovative Wirtschaftsweisen. Präsentiert wurde auch ein neuer Anbau-Mähhacker, der am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. in Zusammenarbeit mit der Kluge GmbH entwickelt wurde und der gerade auch für die Beerntung kleinflächiger Energieholzflächen, wie sie für Agroforstsysteme typisch sind, geeignet ist. Natürlich wurden die Besucher auch über die im Domin’schen Betrieb praktizierte agroforstliche Nutzungsweise der Felder sowie über das Projekt AUFWERTEN informiert.

 

Bei schönstem Frühsommerwetter konnte man es sich auf dem Kremser gemütlich machen und die Agroforstflächen hautnah erleben. Hierbei wurde dem wenige Tage zuvor etablierten „Hühner-Agroforstsystem“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auf einer im Frühjahr etablierten Schwarzerlenfläche sollen die Hühner beitragen, den Unkrautdruck im Anwuchsjahr zu verringern. Gleichzeitig zeigt diese Art der Bewirtschaftung beispielhaft, wie landwirtschaftliche Flächen multifunktional und effizient genutzt werden können.

 

Die Hühner begeisterten Groß und Klein und nicht zuletzt auch den Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Herrn Siegurd Heinze, der das Fest in diesem Jahr offiziell eröffnete.

 

(Text: Dr. Christian Böhm, BTU Cottbus-Senftenberg)

 

23.-25. Mai 2016 Montpellier, Frankreich

 

Teilnahme 3rd European Agroferstry EURAF Conference

 

EURAF und INRA sind die französischen Nationalinstitute für Agrarforschung, die in diesem Jahr die dritte europäische Konferenz Agroforstwirtschaft in Montpellier organisiert haben. Bei dieser Tagung beschäftigte man sich neben einer breiten Palette von Themen mit den Kernthemen Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel und Bewertung von Ökosystemleistungen von Agroforstwirtschaft. Weiterhin wurde über neue Forschungsfelder diskutiert und aufgezeigt.

 

11.05.2016 Wasserschloss Großkmehlen

 

10 Jahre Biomasse Schraden e.V. 

 

Zum 10-jährigen Bestehen des Vereines Biomasse Schraden e.V. hatte die Geschäftsführerin Susann Skalda zu einem Fest am 11. Mai 2016 Mitglieder, Projektpartner und Gäste in die Büroräume des Wasserschlosses Großkmehlen eingeladen. Bei Biomasse Schraden e.V. sind Agrargenossenschaften, Baumschulen und Waldbesitzer vereinigt, deren gemeinsames Anliegen der Anbau und die verstärkte Nutzung von Energieholz ist. Eindrucksvoll stellten der Vorstandsvorsitzende Rolf Hahndorf und Susann Skalda die 10-jährige Vereinsgeschichte vor. Aber auch mit Blick auf die zukünftige Arbeit konnten die BesucherInnen interessante Informationen mit nach Hause nehmen. Weiterhin präsentierten Prof. Dr. Landgraf (FH Erfurt) die Ergebnisse des abgeschlossenen Projektes „Agrowood“ sowie die geschichtliche Entwicklung schnellwachsender Hölzer, Dr. Christian Böhm (BTU Cottbus-Senftenberg) des laufenden Projektes „AUFWERTEN“ und Thomas Domin (Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz) seine Praxiserfahrungen mit Agroforstsystemen. Bei Gesprächen wurde das Netzwerk weiterhin gestärkt und es konnten bereits neue Ideen entwickelt werden. Weitere Informationen zum finden Sie unter www.biomasse-schraden.de und www.agroforst-info.de.

 

01.03.2016 EuroSpeedway Lausitz

 

WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN - PERSPEKTIVEN FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM

 

Am 01.03.2016 haben wir an der Veranstaltung "Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien - Perspektiven im ländlichen Raum" teilgenommen.

Susann Skalda hielt einen Vortrag mit dem Thema: Regionale Wertschöpfung mit Holz - Eigenversorgung mit Wärme und Strom.

Programmflyer_Lausitzring.pdf
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03.02.2016 Bad Hersfeld

 

3. Feldtag zum Anbau, Ernte und Verwertung von Energiehölzern im Kurzumtrieb

 

Am 03.02.2016 fand im hessischem Bad Hersfeld (Landwirtschaftszentrum Eichhof) eine Erntevorführung mit dem neuen Anbaumähhacker statt. Veranstalter war  der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Informationen zum 3. Feldtag
Flyer-KUP-Feldtag-3 02 2015.pdf
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26.01.2016 Übersee (Chiemsee)

 

Erntevorführung in Übersee (Chiemsee)

 

 

Am 26.01.2016 fand in Übersee eine Erntevorführung mit dem neuen Anbaumähhacker statt. Veranstalter war der Biomassehof Achental.

Es wurden interessante Vorträge, durch unterschiedliche Referenten, über KUP gehalten. Frau Skalda stellte das Projekt AUFWERTEN vor, ebenso berichtete sie über die Praxiserfahrungen mit dem Erntegerät.

 

Mit großem Interesse folgten die zahlreichen Besucher der Ernte.

Anwesend war unter anderem auch der Bayerische Rundfunk (BR3) , dieser berichtete in der Sendereihe „Schwaben & Altbayern“ am 07.02.2016 über die Ernte der Kurzumtriebsplantage.

 

 

19./ 20.01.2016 Wainsdorf

 

Ernte einer Pappel- Kurzumtriebsplantage in Wainsdorf

 

 

Am 19.01. und am 20.01.2016 fand die erste, durch uns begleitete, KUP-Ernte in diesem Jahr statt. Dabei wurden 3 ha Pappel-KUP  in Wainsdorf geerntet.

 

Auf der sehr gut gewachsenen KUP kam der neue Anbaumähhacker zum Einsatz. Die neue Technik, wird in Kürze auch auf weiteren Kurzumtriebsflächen deutschlandweit eingesetzt werden.

 

Wir freuten uns über das zahlreiche Interesse an der Ernte.

15.01.2016

 

Exkursion der TU Dresden: Kurzumtriebsplantagen im südlichen Brandenburgund Bergbau in der Region Lausitz